Mieten AGBs

Allgemeine Mietbedingungen

1. Zustandekommen des verbindlichen Mietvertrages:

1.1. Absprachen oder Erklärungen, die nur mündlich, ohne schriftliche Bestätigung, per E-Mail oder SMS erfolgt sind, sind in jedem Fall ohne rechtliche Wirkung. Der Abschluss eines Mietvertrages über das Fahrzeug kann nur schriftlich, in der Regel durch beiderseitige Unterschrift dieses Vertrages erfolgen. Der Mietvertrag kann per Post oder Telefax übermittelt werden.

1.2. Der Mietvertrag kommt zwischen den Vertragsparteien zustande. Eine Übertragung oder Abtretung der Rechte aus dem Mietvertrag durch den Mieter auf andere dritte Personen ist nur mit ausdrücklicher schriftlicher vorheriger Zustim-mung des Vermieters möglich.

1.3. Das Wohnmobil darf ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Vermieters nicht dritten Personen zum Gebrauch überlassen werden.

2. Kündigung, Stornierungen:
2.1. Bei Rücktritt vom Vertrag durch den Mieter vor dem vereinbarten Mietbeginn, sind folgende Stornogebühren zu bezahlen 50 % des Mietpreises vom 50.bis zum 30.Tag vor dem vereinbarten Mietbeginn.
70 % des Mietpreises zwischen dem 30. und 14 Tag vor dem vereinbarten Mietbeginn. 90% des Mietpreis zwischen dem 14. Tag vor dem vereinbarten Mietbeginn. Maßgebend für den Rücktrittszeitpunkt ist der Eingang des schriftlichen Rücktritterklärung beim Vermieter.

2.2. Bei befristet abgeschlossenen Mietverträgen ist die vereinbarte Mietdauer (Termine) für beide Parteien verbindlich, sie kann nur im gegenseitigen Einvernehmen verändert werden. Eine Nichtabnahme gilt als Rücktritt. Der Mieter ist berechtigt einen Ersatzmieter zu benennen. Erfüllt dieser den Mietvertrag, so entfällt die anteilige Zahlung. Der Rück-tritt bedarf der Schriftform. Der Mieter hat keinen Anspruch auf das gemietete Fahrtzeug bei unvorhersehbaren Zwi-schenfällen (z.B. Unfall der Vormieters, Motorschaden am Mietfahrzeug usw.).

2.2.1 Ansonsten ist eine Kündigung oder Stornierung des Vertrages, außer bei Vorliegen eines wichtigen Grundes im Sinne von § 543 BGB beiderseitig ausgeschlossen. Bei Stornierung bei über 50 Tagen vor Mietantritt fällt eine Bearbei-tungsgebühr von 115 € an.

2.2.2. Der Mieter ist verpflichtet, das Wohnmobil spätestens zum angegebenen Zeitpunkt zurückzugeben. Sofern der Mieter das Wohnmobil selbst beim Vermieter abgeholt hat, ist er verpflichtet, das Wohnmobil zum Vermieter zurückzu-bringen.

2.2.3. Das Mietverhältnis verlängert sich nicht automatisch, wenn der Mieter das Wohnmobil nicht termingerecht zu-rückgibt. Im Falle einer verspäteten Rückgabe kann der Vermieter eine Entschädigung vom Mieter verlangen.
Sobald der vereinbarte Rückgabetermin überschritten ist, wird ein Tagessatz in Rechnung gestellt.
Sollte durch eine erhebliche Abweichung im Rückgabetermin die nächste Vermietung nicht stattfinden können, wird der nachweisliche Mietpreis der nächsten Vermietung in Rechnung gestellt.

3. Verbotene Nutzungen, Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr

3.1. Die Benutzung des Wohnmobils ist ausschließlich in den Grenzen der Länder der Europäischen Union gestattet (Geltungsbereich des Vertrages über die Europäische Gemeinschaft). Will der Mieter das Fahrzeug in anderen Län-dern benutzen, so ist hierzu eine schriftliche vorherige Zustimmung des Vermieters erforderlich. In anderen Ländern besteht kein Versicherungsschutz.

3.2. Vom Vermieter generell nicht gestattet ist die Nutzung des Fahrzeugs zu folgenden Zwecken:
3.2.1. Gewerbliche Nutzung, insbesondere Ausübung der Prostitution.
3.2.2. Beförderung von leicht entzündlichen, giftigen oder sonst gefährlichen Stoffen.
3.2.3. Jegliche Verwendung im Zusammenhang mit der Begehung von Straftaten oder Zoll- und Steuervergehen, insbesondere dem Transport von Stoffen, die unter das Betäubungsmittelgesetz fallen.

3.3. Das Wohnmobil darf nicht im öffentlichen Straßenverkehr bewegt werden, sofern der Mieter nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist, ein Fahrverbot besteht oder die Fahrerlaubnis vorläufig entzogen ist.

3.4. Der Vermieter übernimmt keine Gewähr für die Eignung des Wohnmobils zu dem vom Mieter vorgesehenen Zweck. Die Einhaltung bestehender Rechtsverordnungen und Gesetze sowie Platzordnungen der Campingplatzbetrei-ber ist ausschließlich Sache des Mieters. Dies gilt insbesondere, für die Einhaltung der Straßenverkehrsgesetze bei der Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr.
3.5 Fahrten auf unbefestigten Straßen sowie auf Stränden sind ausdrücklich untersagt.

4. Kleinreparaturen

4.1. Während der Mietdauer verbrauchte Kraftstoffe, Öle und sonstige Hilfs- oder Betriebsstoffe sowie anfallende Strom- und Wasser-Abwasserkosten sind vom Mieter auf eigene Kosten zu beschaffen. Ebenso die Kosten für die Beschaffung einer neuen Gasfüllung sofern der vom Vermieter bei der Übergabe zur Verfügung gestellte Vorrat nicht ausreicht.

4.2. Kleine Instandsetzungen wie zum Beispiel der Austausch von Glühbirnen kann der Mieter selbst vornehmen oder bis zur Höhe von 150 € je Einzelfall ohne vorherige Absprache mit dem Vermieter durch eine Werkstatt ausführen lassen. Der Vermieter erstattet dem Mieter die Kosten gegen Vorlage eines Rechnungsbeleges und Vorlage des aus-getauschten beschädigten Teiles. Keine Kostenerstattung ohne Rechnungsbeleg. Eigenleistungen des Mieters werden nicht vergütet.

5. Allgemeine Obhutspflichten des Mieters, Haftung
5.1. Der Mieter ist verpflichtet, das Wohnmobil ab dem Zeitpunkt der Übergabe so zu behandeln und zu benutzen, wie es ein verständiger auf die Werterhaltung bedachter Eigentümer es tun würde.
Insbesondere ist der Mieter auf seine Kosten verpflichtet:
- Das Wohnmobil bei extremen Wetterbedingungen (z.B. Hagel, Sturm, Überschwemmung, starker Schneefall) ent-sprechend zu sichern;
- Das Wohnmobil bei Besorgnis der Beschädigung durch Vandalismus auf eigene Kosten entsprechend zu sichern, zum Beispiel durch Abstellen auf einem gesicherten Platz.
- Die ggf. vorhandene Markise muss unbedingt gegen Wind / Sturm gesichert werden. Ggf. sollten Sie entsprechende Sicherungen (Abspannseile verwenden / erwerben) Die Markise sollte auf jeden Fall niemals unbeaufsichtigt gelassen werden.

5.2. Der Mieter haftet für alle Schäden am Wohnmobil, die aufgrund einer Verletzung seiner Obhutspflichten gemäß vorstehender Regelungen entstehen unbeschränkt. Soweit ein Schaden von der für das Fahrzeug bestehenden Voll-kaskoversicherung übernommen wird (z.B. Hagelschäden) jedoch beschränkt auf die Höhe der vereinbarten Selbstbe-teilung.

5.3. Der Mieter haftet für alle Schäden, die aufgrund unsachgemäßer Behandlung oder übermäßiger Beanspruchung am Wohnmobil entstehen. Der Mieter haftet in gleichem Umfang ohne eigenes Verschulden auch für Schäden, die durch seine Beifahrer, Helfer oder Familienangehörigen oder sonstige Dritte verursacht wurden. Die gilt auch dann, wenn sich nicht feststellen lassen sollte, welche Person einen Schaden verursacht hat, bzw. die Identität einer Person oder des Schadensstifters nicht geklärt werden kann.

5.4. Mit Wirkung ab dem Zeitpunkt der Befriedigung sämtlicher Schadensersatzansprüche des Vermieters durch den Mieter tritt der Vermieter alle ihm möglicherweise gegenüber dritten Personen zustehenden Schadensersatzansprüche zum Zwecke der Geltendmachung an den Mieter ab.

5.5. Wird bei der Rückgabe des Wohnmobils ein Schaden festgestellt, so wird die Verursachung des Schadens und die Haftung für den Schaden des Mieters gemäß vorstehender Regelung vermutet, es sei denn, der Mieter weist nach, dass der Schaden bereits bei der Übernahme des Fahrzeugs vorhanden war.

5.6. Der Mieter ist verpflichtet, dem Vermieter auch alle Folgeschäden zu ersetzen, insbesondere den Mietausfall, wenn das Fahrzeug infolge eines vom Mieter verursachten Schadens nicht oder nicht rechtzeitig weitervermietet wer-den kann, oder der Vermieter es nicht für eigene Zwecke nutzen kann. Siehe auch 2.2.3.

5.7. Nimmt der Vermieter die Schadensbeseitigung selbst oder durch eigenen Mitarbeiter vor, so wird hiermit ein Stun-densatz je geleistete Arbeitsstunde je Mitarbeiter in Höhe von 96 € als angemessenen Ersatzleistung vereinbart.

5.8. Kosten für Abholung des Fahrzeugs sind vom Mieter zu entrichten, soweit das Fahrzeug nicht vereinbarungs-gemäß zum Vermieter gebracht wird. Es sei denn das Fahrzeug ist wegen eines technischen Defektes, der nicht vom Mieter zu vertreten ist nicht mehr fahrbar. (zum Beispiel unverschuldeter Unfälle / gravierende technische Probleme – nicht mehr benutzbar / nicht mehr fahrbereit) Es werden für die Abholung 1,50 € pro Km zuzüglich eventuell anfallende Maut bzw. Fährkosten berechnet.

6. Nicht unfallbedingte Fahrzeugschäden u. technische Defekte:

6.1. Der Mieter haftet für alle Schäden am und im Fahrzeug, die auf Bedienungsfehler oder mangelnde Sorgfaltsplicht während der Mietzeit zurückzuführen sind, unbeschränkt . Eine unbeschränkte Haftung gilt auch für das gemietete Inventar und Zubehör ( z.B. unter anderem Markise, Fahrradträger, Stühle, Tisch).

6.2. Treten nach der Übergabe des Wohnmobils an den Mieter nicht unfallbedingte technische defekte am Wohnmobil auf, die die Gebrauchtauglichkeit wesentlich einschränken, sind beide Parteien berechtigt, den Vertrag mit sofortiger Wirkung fristlos zu kündigen, sofern es nicht möglich ist, den Defekt durch eine Reparatur kurzfristig zu beheben.

6.3. Für die Dauer der durch einen technischen Defekt bedingten Gebrauchbeeinträchtigung ist der Tagesmietpreis um 1/24 je angefangene Stunde, Wochenmietpreise entsprechend, zu mindern. Der Mieter verzichtet auch im Falle einer Kündigung auf alle weitergehenden Ansprüche, es sei denn, für den technischen Defekt ist ein grob fahrlässiges oder vorsätzliches Verhalten des Vermieters ursächlich.

6.4. Endet der Vertrag aufgrund einer fristlosen Kündigung gemäß Ziffer 6.2. bleibt der Mieter zur Zahlung der verein-barten Miete bis zum Zeitpunkt der Kündigung verpflichtet. Auf alle etwa bestehenden weitergehenden Ansprüche, insbesondere Schadensersatz einschließlich Ersatz von Mangelfolgeschäden verzichten die Parteien gegenseitig. Dieser Verzicht gilt nicht, wenn der Defekt vom Vermieter grob fahrlässig oder vorsätzlich zu vertreten ist.

6.5. Ziffer 6.2. bis 6.4. gilt nicht, sofern der Mieter gemäß Ziffer 6.1. wegen eines Bedienungsfehlers für den Schaden haftet d.h. der Defekt auf einen Bedienungsfehler des Mieters zurückzuführen ist.

7. Verkehrsunfälle, Haftungsbeschränkung des Mieters:

7.1. Im Falle eines Verkehrsunfalles, sofern es sich nicht nur um einen Bagatellfall handelt durch den die Ge-brauchstauglichkeit des Wohnmobils nicht wesentlich eingeschränkt ist, sind beide Parteien berechtigt, den Vertrag mit sofortiger Wirkung fristlos zu kündigen.

7.3. Bei Unfällen (auch ohne Fremdbeteiligung), Brand und allen Elementarschäden (z.B. Hagel, Sturm) hat der Mieter unverzüglich die örtliche Polizei hinzuzuziehen und für die Aufnahme des Unfall- bzw. Schadenhergangs zu sorgen, den Vermieter zu benachrichtigen, dem Vermieter einen ausführlichen Unfall- bzw. Schadensbericht mit Unfallskizze zukommen zu lassen, bei Unfällen mit Fremdbeteiligung sind die Kennzeichen der beteiligten Fahrzeuge und deren Haftpflichtversicherungen und Namen und Anschriften der Fahrer und der Zeugen festzuhalten.

7.5. Bei allen Verkehrsunfällen haftet der Mieter für alle unfallbedingten Schäden des Vermieters, insbesondere Repa-raturkosten oder den Kosten einer Ersatzbeschaffung und Nutzungsausfall. Die Haftung des Mieters ist jedoch der Höhe nach beschränkt auf den Betrag der Selbstbeteiligung des Vermieters gemäß dem für das Fahrzeug bestehen-den Kasko-Versicherungsvertrages (siehe vereinbarte Höhe der Selbstbeteiligungen – Seite 2 dieses Mietvertrages), sofern nicht die nachfolgende Regelung Ziffer 7.6. zutreffend ist.

7.6. Führt das Verhalten des Mieters nach einem Verkehrsunfall (z.B. Unfallflucht), oder das Verhalten des Mieters, welches für den Verkehrsunfall ursächlich war, oder eine sonstige Obliegenheitsverletzung des Mieters dazu, dass sich die für das Wohnmobil bestehende Kasko-Versicherung auf einen Haftungsausschluss im Versicherungsvertrag ge-genüber dem Vermieter berufen kann, haftet der Mieter unbeschränkt für alle Vermögensschäden des Vermieters. Eine Haftungsbeschränkung des Mieter in Höhe der Selbstbeteiligung gemäß Ziffer 7.5. tritt in diesem Fall nicht ein.

8. Haftung des Vermieters:

8.1. Der Vermieter kann die Leistung verweigern, soweit diese für den Vermieter unmöglich ist. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn das Wohnmobil vor Beginn der Mietzeit durch einen Verkehrsunfall oder infolge höherer Gewalt bei Naturereignissen so beschädigt wurde, dass es nicht mehr gebrauchstauglich ist, und eine Reparatur oder Ersatz-beschaffung vor Beginn der Mietzeit nicht mehr möglich war oder einen Aufwand erfordert hätte, der unter Berücksich-tigung der Mietdauer und des vereinbarten Gesamtmietpreises und der Gebote von Treu und Glauben in einem groben Missverhältnis zum Leistungsinteresse des Mieters steht.

8.2. Im Fall einer Nichtleistung gemäß vorstehender Ziff. 8.1. sind Schadensersatzansprüche gegenüber dem Vermie-ter – gleich aus welchem Rechtsgrund – ausgeschlossen, es sei denn, dem Vermieter fällt grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz zur Last. Der Vermieter ist jedoch verpflichtet, alle erhaltenen Zahlungen an den Mieter umgehend zurückzu-zahlen. Wird das Fahrzeug schadensfrei zurückgegeben, erhält der Mieter die Kaution in voller Höhe zurück, ansons-ten werden die Kosten für Instandsetzung des Fahrzeuges bis zur Höhe der Kaution bei Rückgabe einbehalten.

8.3. Der Vermieter haftet nicht für Schäden des Mieters oder Beifahrer und Mitbenutzer, es sei denn dem Vermieter ist eine für den Schaden ursächliche grob fahrlässige oder vorsätzliche Handlungsweise vorzuwerfen.

9. Technische und optische Veränderungen:

9.1. Der Mieter darf an dem Fahrzeug keine technischen Veränderungen vornehmen.

9.2. Der Mieter ist nicht dazu befugt, das Fahrzeug optisch zu verändern, dazu zählen insbesondere auch Lackierun-gen, Aufkleber oder Klebefolien.

10. Rechtswahl, Gerichtsstand, Sonstiges

10.1 Die Parteien vereinbaren die Geltung von deutschem Recht für ihre gegenseitigen rechtlichen Beziehungen aus diesem Mietvertrag. Gerichtsstand ist Flensburg.
10.2. Für den Fall, dass der Mieter keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland hat, vereinbaren die Parteien, die Zuständigkeit deutscher Gerichte für die Entscheidung über Rechtsstreitigkeiten die aufgrund dieses Mietvertrages bzw. Mietverhältnisses entstehen könnten. Zuständig soll dabei das Gericht sein, bei dem der Vermieter seinen allge-meinen Gerichtsstand hat.
10.3. Wenn und soweit eine der Bestimmungen dieses Vertrages gegen eine zwingende gesetzliche Vorschrift ver-stößt, tritt an ihre Stelle die entsprechende gesetzliche Regelung.
10.4. Bei Fahrten im Ausland hat der Mieter für ggf. anfallende Zahlungen von Maut Gebühren selbst die Verantwor-tung. Sofern beim Vermieter Forderungen ankommen werden selbige mit Berechnung einer Aufwandspauschale an den Mieter weiter gereicht. Siehe auch Seite 2 ****
10.5. Auch die Situation mit dem zul. Ges. Gewicht ist zu bedenken. 3,5 T / 4,25 T
Der Mieter ist im vollen Umfang verantwortlich, das ein passender Führerschein vorhanden ist.
Da die Hersteller eine Toleranz von + / – 5 % beim Gewicht der Fahrzeuge haben, sollte ggf. auch hier vor Fahrantritt das tatsächliche Gewicht des Fahrzeugs recherchiert / ermittelt werden. (wiegen)
Auch kann durch nachträglich montiertes Zubehör sich das Gewicht des Fahrzeugs von den Angaben in der
Zul. 1 geändert haben. (z.B. montierte Markisen, Sat Anlagen, Fernseher, Fahrradträger usw.)
Die Gewichtssituation wird vom Vermieter nach bestem Wissen kommuniziert. Die Verantwortung hierfür liegt komplett beim Mieter. Sollte es Probleme mit Übergewicht geben so ist dafür der Mieter in vollem Umfang verantwortlich.
10.6. Sollten Probleme mit dem Fiat auftreten wenden Sie sich bitte an den nächst gelegenen Fiat Händler oder an die Hotline (siehe Unterlagen in der blauen Mappe)
Sollten Probleme mit dem Aufbau (Carthago, Malibu, Dethleffs, Globecar oder Sunlight) auftreten so wenden Sie sich bitte an den nächsten Vertragshändler der Marke oder an uns. (siehe Unterlagen in der grauen Mappe)

10.7. Die Fahrzeuge sind wie üblich, mit Sommerreifen ausgestattet. Der Betrieb der Fahrzeuge darf nur bei Tempera-turen von über 5 Grad stattfinden. Sofern das Fahrzeug mit Winterreifen beziehungsweise mit Ganzjahresreifen ausge-rüstet ist, raten wir dringend davon ab, das Fahrzeug bei Temperaturen von unter 5 Grad zu fahren ! Ggf. vorhandene Mängel am Fahrzeug müssen schriftlich dokumentiert werden. Für eventuell abgestellte Fahrzeuge wir keine Haftung übernommen. Die Fahrzeuge werden vollgetankt übergeben – bitte ebenfalls vollgetankt bei Rückgabe.
Dauer der Fahrzeugübergabe bis zu 90 Minuten. Bitte einplanen.

10.8 Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages unwirksam oder undurchführbar sein oder nach Vertragsschluss unwirksam oder undurchführbar werden, bleibt davon die Wirksamkeit des Vertrages im Übrigen unberührt. An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung soll diejenige wirksame und durchführbare Regelung treten, deren Wirkungen der wirtschaftlichen Zielsetzung am nächsten kommen, die die Vertragsparteien mit der un-wirksamen bzw. undurchführbaren Bestimmung verfolgt haben. Die vorstehenden Bestimmungen gelten entsprechend für den Fall, dass sich der Vertrag als lückenhaft erweist.

11. Zahlungsbedingungen, Sicherheitsleistung (Kaution)

11.1. Der Mieter verpflichtet sich, den vereinbarten Gesamtmietpreis nebst aller sonstigen Leistungen wie folgt an den Vermieter zu bezahlen:

20 % Bei Abschluss des Mietvertrages , zahlbar innerhalb von 7 Tagen nach Ausstellungsdatum
80 % 42 Tage vor Abholung

Zu zahlen auf unser Konto bei der Nord Ostsee Sparkasse
IBAN : DE50 2175 0000 0164 5704 91 BIC : NOLADE21NOS

11.2. Der Mieter bezahlt spätestens bei der Übergabe des Wohnmobils an den Vermieter eine Kaution

in Höhe von 1500 € . Die Kaution ist in BAR am Tage der Abholung zu entrichten.

Ihre Kaution können Sie auf 200 € reduzieren. Einfach entsprechende Versicherung abschließen. Z.B. einer MMV-Versicherung ,Urlaub-Schutz-Paket – siehe auch www.urlaubsschutzpaket.de
Selbige können Sie bequem im Internet buchen.
Achtung es müssen dann trotzdem die 1500 € hinterlegt werden.
Im Schadensfall wird dann über die Versicherung reguliert.

Die Kaution dient zur Sicherung aller Ansprüche des Vermieters aus diesem Vertrag und ist bei Rückgabe des Fahr-zeugs in vertragsgemäßem Zustand an den Mieter zurück zu bezahlen. Der Vermieter kann gegen den Kautionsrück-zahlungsanspruch mit Forderungen aus dem Mietverhältnis aufrechnen.

Datum: 29.01.2016

Unterschrift (Vermieter) Unterschrift (Mieter)